Pädagogische Schwerpunkte / Konzeption
Unser Ansatz:
Wir fühlen uns verantwortlich für
- eine gute Versorgung und Betreuung der Kinder
- eine kindorientierte Bildung durch schöne Erlebnisse
- eine kindgerechte Erziehung und persönliche Entwicklung der Kinder durch pädagogisch-partnerschaftliche Begleitung.
Nur wenn die Kinder gut versorgt sind, kann auch Bildung und Erziehung gelingen. Das ist das Credo oder die Idee des „lebensbezogenen Ansatzes", nach dem wir grundlegend arbeiten. Das bedeutet, daß wir die Kinder in ihrem Lebensalltag unterstützen und ihnen ganz konkret ihr Lebensumfeld näher bringen möchten.
Unsere Ziele:
Bei der Aufstellung unserer pädagogischen Ziele arbeiten wir mit dem Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung.
Durch den Besuch des Kindergartens sollen die Kinder die Schulreife erlangen und in ihren Entwicklungsaufqaben gefördert werden.
a) Ich kann was:
In unserer Wochenplanung und in der Tagesstruktur finden sich folgende Ziele wieder: Der Schwerpunkt liegt für uns in der Förderung der Kinder im motorischen, kognitiven und sprachlichen Bereich. Den Kindern soll es durch bestimmte Übungen ermöglicht werden, ihre Fähigkeiten zu verbessern und ihre Stärken dadurch genauer einschätzen zu lernen. (z. B. Bastelarbeit, Geschicklichkeitsspiele und Gespräche im Stuhlkreis, Turnen, Brett-, Steck- und Puzzlespiele, Musizieren, Bilderbuch anschauen)
b) Ich will was:
Das andere große Gebiet ist das Verhalten in der Gruppe. Die Kinder haben z. B. im Freispiel, Rollenspiel oder Stuhlkreis die Gelegenheit, sich selbst in einer Gruppe auszuprobieren und so den Umgang mit anderen zu lernen und ihre eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Der Kindergarten ist dafür ein ganz besonderer Schutzraum, da die Kinder noch die Hilfestellungen von den Bezugspersonen in Anspruch nehmen können.
c.) Ich bin was:
Wir sehen die christliche Erziehung als ganzheitliche Erziehung. Deswegen möchten wir im Kindergartenalltag eine Atmosphäre schaffen, die von Vertrauen und Geborgenheit geprägt ist. Wir wollen den Kindern vermitteln, dass sie grundlegend angenommen sind und geliebt werden. Dadurch können sie ein positives Selbstbild entwickeln und ebenso auf andere liebevoll und wertschützend zugehen. Durch gemeinsame (Tisch-)Gebete, Gespräche und Lieder lernen die Kinder, dass der Glaube an Jesus er-lebbar und lebendig zu erfahren ist. Unser Anliegen ist es, den Kindern Gott nahe zu bringen und ihn als lebensnahe Hilfestellung zu einem gelingendem Leben wichtig zu machen.
Um die Ziele in der pädagogischen Arbeit umzusetzen und die Kinder nach ihren Entwicklungsstand zu fördern, hat die Betreuung in Kleingruppen für uns eine große Bedeutung. Hier können wir uns besser auf die Themen und Entwicklungsaufgaben der einzelnen Kinder konzentrieren und auf ihre Bedürfnisse und Ideen eingehen. Doch auch in der Tages- und Wochengestaltung für die Gesamtgruppe werden die Wünsche der Kinder berücksichtigt.
Unser Wunsch:
Wir möchten, daß sich die Kinder angenommen und geborgen fühlen. Sie sollen gerne in den Kindergarten kommen und spüren, daß sie etwas Besonderes sind. Diese lebensbejahende Einstellung ist für uns die Grundlage, damit die Kinder fähig werden, ihr Sozialverhalten weiterzuentwickeln, kritikfähig zu werden und auch in der großen Gruppe zurechtzukommen.